Hardwareunterstützte Monitorkalibrierung
Hardwareunterstützte Monitorkalibrierung / der fotocommunity squid2
Darfs auch etwas mehr sein ? - Ein anständiges Farbmanagement ist prinzipiell nur mit Hardwareunterstützung möglich. Deshalb bieten wir den fotocommunity squid2 an.
Moderne Bildbearbeitungsprogramme wie Adobe Photoshop nutzen das ICC-Farbmanagement-System für die korrekte Wiedergabe Ihrer Bilddaten.
Voraussetzung dafür ist, dass Ihr Monitor mit Hilfe eines Messgerätes genau kalibriert und seine Eigenschaften durch ein sogenanntes ICC-Profil exakt beschrieben werden. So ist sichergestellt, dass Ihre Bilder auf verschiedenen Monitoren gleich aussehen und z.B. die Druckvorschau am Bildschirm dem Printergebnis unseres Labors entspricht.
Der fotocommunity SQUID 2 ist baugleich mit dem Gretag Macbeth EyeOne display 2 und wird mit 2 Lizenzen für die Software basiCColor display ausgeliefert - diese lieferte in unserem Vergleichstest die bei Weitem besten Resultate.
Das Gerät erfasst die Farben von Röhrengeräten und Flachbildschirmen gleichermaßen genau und äußerst zuverlässig. Die Raffinesse des Systems steckt jedoch in der Kalibriersoftware basICColor display. Diese arbeitet nicht mehr mit der veralteten Gamma-Technik, sondern passt Gradation und Farbverteilung des Monitors direkt an das Sehvermögen des menschlichen Auges an. Mit kaum einer anderen Lösung wird deshalb eine vergleichbar exakte Lichter-/Tiefenzeichnung und Farbgenauigkeit erreicht.
Dabei ist die Bedienung äußerst einfach: der Anwender wird Schritt für Schritt durch den gesamten Arbeitsablauf geführt.
Technische Daten der Soft- & Hardware sowie die Systemvoraussetzungen finden Sie hier...
Bestellen ?
Sie können den fotocommunity squid2 ganz bequem bei uns im shop bestellen. Hier gehts zum shop...
Sollten Sie noch Fragen oder Wünsche haben, rufen Sie uns an, unter 0228 433 22 10 erreichen Sie uns täglich zwischen 7:30 und 15 Uhr.
Und damit es auch richtig Freude macht gleich eine Checkliste für die Kalibrierung / Profilierung
- Überprüfen Sie Ihren Bildschirm auf Sauberkeit und Reflexfreiheit. Wenn notwendig, reinigen Sie ihn und montieren Sie ggfs. eine Streulichthaube. Warten Sie mit den nachfolgenden Schritten mindestens dreißig Minuten, damit sich die Bildwiedergabe stabilisieren kann.
- Passen Sie die Monitorhelligkeit an. Wenn möglich, benutzen Sie dafür Ihr Messgerät.
- Regeln Sie den Kontrast Ihres Monitors; achten Sie darauf, dass eine maximale Monitorhelligkeit von 130 cd/m2 nicht überschritten wird, wenn Sie den Bildschirm zur Beurteilung von Ausdrucken verwenden möchten. Für Webanwendungen empfiehlt sich die Erstellung eines separaten Profils.
- Für das Monitorgamma hat sich 2,2 bzw. L-Star als guter Startwert erwiesen; bei Problemen mit streifigen Grauverläufen lohnt das Experimentieren mit diesem Parameter.
- Wählen Sie den Weißpunkt. 5.000 K ist die Standardempfehlung; beurteilen Sie Druck-Erzeugnisse möglichst unter Normlicht.
- Starten Sie Ihre Software; kalibrieren und profilieren Sie Ihren Monitor.
- Überprüfen Sie die Graubalance und achten Sie auf Bandingprobleme; die Dateien »Balance.jpg« hilft bei der Beurteilung.
- Überprüfen Sie die Farbwiedergabe anhand eines profiliert ausgegebenen Prints. Verwenden Sie möglichst ein Motiv, das Ihre Aufgabenstellung möglichst gut repräsentiert, und stellen Sie sicher, dass der verwendete Referenzprint auf einem gewissenhaft profilierten System erstellt wurde.
- Passen Sie – wenn nötig – Vorgabewerte wie Gamma, Luminanz und Weißpunkt an, und erstellen Sie ein neues Profil. Änderungen des Weißpunktes um 100 Kelvin sind noch gut sichtbar; leider lassen nicht alle Kalibrierlösungen solch feine Korrekturschritte zu, für den fotocommunity squid2 ist das eine der leichtesten Übungen.
- Denken Sie daran, Ihr Profil in regelmäßigen Abständen zu überprüfen.

















