Ist der Monitor erst kalibriert...
Noch heute beschränkt sich bei vielen Fotografen die Monitorkalibrierung auf das Drücken der "Auto"-Taste am Bildschirm.
Solche Kalibrationen kann man ernsthaft leider nur als Grobeinstellung bezeichnen. Das liefert zwar scheinbar gute Ergebnisse, aber die originalgetreue Wiedergabe von Bildern am Monitor ist damit nicht gewährleistet. Es liegt uns deshalb sehr viel daran, unseren Kunden die Bedeutung der Monitor-Kalibratierung nahezubringen.
Egal, wie Sie Ihren Monitor kalibrieren, grundsätzlich gilt:
- Das Umgebungslicht am Arbeitsplatz sollte konstant sein in Helligkeit sowie Farbtemperatur.
- Der Ort, an dem Bildbetrachtung und Bildbearbeitung ernsthaft betrieben werden, sollte tatsächlich eine „Dunkelkammer“ sein, mit einer blendfreien, konstanten Beleuchtung, die unabhängig von der Tagszeit ist.
- Die Helligkeit eines TFT-Monitors sollte auf mindestens 90, maximal 110 Candela/m² eingestellt sein
- Die Farbtemperatur sollte 5.000 Kelvin sein
Hinweis für Inhaber von Röhrenmonitoren:
Auch gute Monitore lassen sich nach 3.000 bis 4.000 Stunden Betrieb nicht mehr sauber auf 5000 Kelvin einstellen. Die Einstellung im Monitor-Menü gilt lediglich für den Monitor im Auslieferungszustand und bezieht sich zudem auf einen Mittelwert der Serie, von dem das einzelne Gerät deutlich abweichen kann. Bitte stellen Sie die Helligkeit bei der Kalibrierung auf 70-90 Candela/m².
















